Apfelgalerie Lannach

ES gibt 10 gute Gründe täglich einen Apfel zu essen.

Meine Sorten sind:  

Kronprinz Rudolf, (facettenreich, saftig-geschmeidiges Aromaspiel, würzig untermalt, mit attraktiver Fruchtsüße und milder Säure, ein Klassiker, ideal für Apfelstrudel)
Gloster
Red Delicius
Gelber Bellfleur

Preis je kg - bis   10 kg                      € 2,50
                          ab   10 kg                     € 1,99



An apple a day keeps the doctor away

Der klein strukturierte Betrieb mit überschaubaren Anlagen und langer Tradition und Erfahrung, sorgen dafür, dass ausgezeichnete Qualität als oberstes Prinzip gilt.

Ich betreibe in Lannach biologischen Obstbau und es gibt

10 Gründe dafür täglich einen Apfel zu essen 


 

1. Sie sind ein einfacher Zuckerersatz


Wenn Du den Punkt bedenkst, dass Äpfel einfache Zucker enthalten, dann bekommst Du mit ihnen immer noch die Süßigkeiten, die Du möchtest. Allerdings sind diese Süßigkeiten einfach genug, dass sie keine signifikante Menge an Fett oder übermäßig viel Zucker enthalten, so wie Süßigkeiten.

2. Sie machen satter als Süßigkeiten

Wenn Du es kannst, wähle als Snack Äpfel, denn abgesehen von den anderen positiven Nutzen für die Gesundheit, bist Du tatsächlich in der Lage, Dich mit etwas Gutem zu sättigen, anstatt mit etwas Negativem. Die Leute, die Kekse, Süßigkeiten und anderes Junk Food als Snack wählen, werden zwar auch das Gefühl haben satt zu sein, stopfen sich aber mit Müll voll, anstatt von etwas Natürlichem und Vorteilhaften gesättigt zu werden.

3. Sie enthalten keine Chemikalien

Tatsache ist, dass Lebensmitteln, die Konsumenten kennen und lieben gelernt haben, ständig mehr und mehr Chemikalien zugesetzt werden. Von zusätzlichen synthetischen Ölen, bis hin zu Konservierungsstoffen, werden genau die Dinge, die in Lebensmitteln stecken, um sie daran zu hindern, während der Lagerung oder sie in der Auslage liegen, schlecht zu werden, auch verdaut und gelangen in den Körper von jedem, der diese verarbeiteten Lebensmittel konsumiert. Wenn Du natürliche Lebensmittel als Alternative in Betracht ziehst, macht es mehr Sinn.

4. Sie haben eine Entgiftungsfähigkeit

Die natürlichen unlöslichen Ballaststoffe der Pektine sind etwas, das als eine natürliche Entgiftungschemikalie wirkt. Du kannst buchstäblich die schlechten Giftstoffe aus Deinem Körper saugen, wenn Du Äpfel isst.

5. Sie können den Cholesterinspiegel senken

Da die Pektine als Entgiftungschemikalien wirken, kann es auch helfen den Cholesterinspiegel im Körper zu regulieren. Durch den täglichen Verzehr von Äpfeln wird Dein Körper also auch noch gesünder.

6. Sie schützen die Zähne

Neben der Tatsache, dass Äpfel keine harte Substanz sind, kannst Du sie auch ohne Angst vor Beschädigung Deiner Zähne essen, denn die natürlichen Zucker in Äpfeln werden nicht so viel Schaden an den Zähnen anrichten, wie die synthetischen und komplexen, klebrigen Zucker in von Menschen hergestellten und verarbeiteten Lebensmitteln. Äpfel sind viel sicherer.

7. Sie minimieren Probleme mit dem Immunsystem

Da komplexe Zucker und Zucker in großen Mengen im Allgemeinen das Immunsystem eines jeden gefährden oder zumindest erheblich schwächen können, kann man durch die Umstellung auf Äpfel als dauernder Snack und die Minimierung des Zuckerkonsums eine Schwächung des Immunsystems vermeiden. So kannst Du auch weiterhin zwischendurch etwas essen, musst Dich aber nicht sorgen, dass Du von Junk Food krank wirst.

8. Sie wirken als Verdauungshilfe

Ob die natürlichen Präbiotika, die helfen die Menge der guten Darmbakterien zu erhöhen oder der pH-Wert, der das Verdauungssystem ausgleicht und Sodbrennen oder Säure neutralisieren kann, kannst Du Deinem Magen und Körper einen grossen Gefallen tun, indem Du einfach ein paar Äpfel isst.

9. Sie können bei der Gewichtsabnahme helfen

Die Macht eines Apfels mag nicht sonderlich gross scheinen, doch wenn Du die Ergebnisse derer siehst, die mehr Gewicht zu verlieren, weil sie täglich Äpfel essen, anstatt nur auf die Ernährung zu achten und Sport zu treiben, dann weisst Du, dass sie helfen die Menge der fallenden Pfunde zu maximieren.

10. Sie schützen die Knochen

In Äpfeln steckt nicht nur das Flavonoid Phloridzin; sie enthalten auch Bor. In Kombination können diese beiden Substanzen die Knochen stärken.


 

Lagerung

 
Äpfel sind monatelang haltbar, heißt es.
Daheim in der Obstschale sieht die Sache aber meist anders
aus: Am Küchentisch in Szene gesetztes Obst mag zwar dekorativ sein, lange haltbar ist es leider nicht.
Warum das so ist und wie Äpfel auch ohne der speziellen Schutzatmosphäre großer Lagerhallen lange frisch und saftig bleiben, lesen Sie in unseren acht Tipps:

Äpfel mögen es kühl

Die optimale Lagertemperatur für Äpfel liegt je nach Sorte zwischen +2 und +4°C – gerade
kleine  Mengen eignen sich daher perfekt für eine Aufbewahrung im Kühlschrank.
Wer ganze Kisten mit Äpfeln über den Winter bringen möchte, kann mit den Früchten in den kühlen Keller ausweichen.

Im Sackerl
Richtig gelesen: Äpfel,  sollten in ein Sackerl für die Lagerung im Kühlschrank.
Der Grund dafür ist der Gasaustausch, der beim Reifeprozess der Früchte stattfindet.

Diese „Atmung“ der Äpfel wird im Großlager durch eine  kontrollierte Atmosphäre verhindert. Ein Foliensackerl hat einen ähnlichen Effekt – ideal ist eine
dünne, gelochte Folie.

Feuchtigkeit

Durch die Verdunstung werden Äpfel schnell schrumpelig und trocken. Um das zu verhindern, wird bei der Langzeitlagerung eine Luftfeuchtigkeit von rund 90 Prozent gehalten.
Wer seine Wohnung nicht unbedingt in ein kühles Dampfbad verwandeln will, greift daheim deshalb besser zum schon
beschriebenen Foliensackerl, das ebenfalls hilft, die Verdunstung gering zu halten.
Bei einer Aufbewahrung im Keller kann es hilfreich sein, ab und zu den Boden zu befeuchten.
 
Unverletzte Früchte
Äpfel bleiben länger frisch, wenn die Schale keine Risse, Löcher oder starke Druckstellen hat.
 
Sauer macht haltbar
Ist der Apfel einmal angeschnitten, hilft Säure dabei, braune Stellen zu vermeiden. Am besten direkt nach dem Schneiden mit frischer Zitrone beträufeln oder in Zitronenwasser einlegen.
 
Äpfel bleiben lieber unter ihresgleichen
Schuld daran ist Ethylen, ein Gas, das den Reifeprozess beschleunigt und vom Apfel in vergleichsweise großen Mengen abgegeben wird. 
Damit wird auch der Reifeprozess bei benachbartem Obst und Gemüse beschleunigt. 
Auch andere Früchte – etwa Bananen – geben 
Ethylen ab. 
So dekorativ die klassische gemischte Obstschale ist, so wenig haltbar ist sie auch.
 
 
Kein dichtes Gedränge
 
Gerade bei der Aufbewahrung größerer Mengen sollten Äpfel besser in nur einer Schicht nebeneinander liegen, um Druckstellen und Verletzungen zu vermeiden.
Gut geeignet sind mit Karton oder Zeitungspapier ausgelegte, flache Kisten, die sich stapeln lassen.
 
Sortenwahl
 
Säuerliche Sorten mit dickerer Schale eignen sich grundsätzlich besser für eine längere Aufbewahrung. 
 

Das steckt im Apfel
Inhaltsstoffe pro 100 Gramm (Auswahl):

Energie: 54 kcal 

Kohlenhydrate: 11,4 g 

Ballaststoffe: 2 g 

Kalium: 122 mg 

Vitamin C: 12 mg 

Folsäure: 7,5 mg 

Magnesium: 6 mg 
 
Wichtig sind vor allem die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe.

 

 
Rezept:
 

Apfelstrudel nach Omas Art


Süßspeisen & Dessert Rezepte 14 



Der wunderbar schmeckende ausgezogene Apfelstrudel hat in Österreich eine lange Tradition. Ob noch Backofen-warm oder kalt serviert, viele Steirer und Steirerinnen haben den Apfelstrudel, wie die Gaumenfreude seit jeher als Nachtisch serviert wird, in bester Erinnerung. Die von Müttern und Omas überlieferten Apfelstrudel Rezepte werden gerne von Generation zu Generation weiter gegeben. In unserem Land gibt es sogar einige Redensarten und Sprichwörter, die einen Bezug zum Strudel haben. So besagt ein altes Sprichwort, dass eine verliebte Köchin den besten Strudel machen würde. Ihr gelinge es den Teig so dünn auszurollen, dass sie ihre Liebesbriefe durch den Strudelteig hindurch lesen kann.

Wir haben unserer „Redaktions Oma“ beim Zubereiten eines ausgezogenen Apfelstrudels über die Schultern gesehen. Mit unserer Schritt für Schritt Anleitung mit Bilder gelingt auch dir ein köstlicher Apfelstrudel nach Omas Art! Wenn dir unser Rezept gefallen hat, teile unser Rezept mit deinen Freunden und hinterlasse uns bitte einen Kommentar!

Apfelstrudel Zutaten


Strudelteig

250 g Mehl⅛ l Wasser (handwarm)2 EL Öl½ KL SalzÖl oder flüssige Butter zum Bestreichen



Apfelstrudelfülle

ca. 1 kg gemischte steirische Äpfel4-5 EL SemmelbröselButterRosinenZimt, Zucker


Zubereitung vom Apfelstrudel

Den Strudelteig vorbereiten.

Für das Rezept vom Strudelteig, Mehl mit Salz in einer Schüssel vermischen, lauwarmes Wasser und Öl hinzugeben und mit einem Handmixer einen mittelfesten Teig kneten. Rund 5 bis 7 Minuten kneten bis der Strudelteig für den Apfelstrudel schön glatt ist. Den Strudelteig zu einer Kugel schleifen, in die Schüssel legen und die Oberfläche mit Öl einstreichen, damit er nicht austrocknet. Der Teig soll mindestens eine Stunde rasten, je länger umso besser. Unser Tipp: Je länger der Strudelteig nämlich rasten kann, umso leichter lässt er sich später für den Apfelstrudel ausziehen!

 

Für die Apfelstrudelfülle die Äpfel blättrig schneiden und die Semmelbrösel in Butter goldbraun rösten.

Strudelteig ausziehen richtig gemacht

Den Strudelteig über den Handrücken ausziehen.

Nun geht es bei unserem Apfelstrudel Rezept ans „Strudelteig ausziehen“: Ein Strudeltuch oder größeres Geschirrtuch ausbreiten und etwas bemehlen. Den Strudelteig halbieren und am Tuch flach drücken und mit dem Nudelholz etwas ausrollen. Weiter über den bemehlten Handrücken vorsichtig ausziehen. Die Feinarbeit vom Strudel ziehen geschieht anschließend am bemehlten Tuch. Dabei darauf achten, dass man aus dem Strudelteig in etwa ein Rechteck formt und das keine Löcher durch zu starkes Ziehen am Teig entstehen. Je dünner der Strudelteig ausgezogen wird, umso blättriger wird der fertige Apfelstrudel.

Apfelstrudel füllen

Ausgezogener Strudelteig mit Äpfeln, Rosinen, Zimt und Zucker belegen.

Beim Füllen vom Apfelstrudel einen etwa fünf bis zehn Zentimeter breiten Rand vom ausgezogenen Strudelteig frei lassen. Zuerst die gebräunten, buttrigen Semmelbrösel auf den Strudelteig geben. Darauf die geschnittenen Äpfel verteilen. Jeweils nur die Hälfte vom gesunden Obst, da ja noch ein zweiter Strudel folgt! Mit Zimt und Rosinen bestreuen. Wem die Äpfel (hängt natürlich von den Sorten ab) zu wenig süß sind, kann auch noch etwas Zucker darüberstreuen.

Den ausgezogenen Strudelteig mit etwas Öl oder flüssiger Butter bestreichen. Den freigebliebenen Rand einschlagen und mit Hilfe des Strudeltuches den Strudel aufrollen und auf ein gut beöltes Backblech geben.

Mit dem Strudeltuch kommt der ausgezogene Apfelstrudel auf das Backblech

Den Apfelstrudel ins Backrohr schieben.

Das Strudeltuch eignet sich nicht nur ideal zum Strudelteig ziehen und einrollen, sondern ist auch perfekt um den Apfelstrudel heil auf das Backblech zu hieven. Dafür das Tuch unter dem eingerollten Strudel einschlagen. Dabei sollten die Brösel obenauf sein. Nun den Strudel mit Hilfe des Tuches auf das Backblech schupfen, so dass die Brösel wieder unter den Äpfeln zu liegen kommen, denn diese sollen ja den Saft der Äpfel während dem Backen aufnehmen.

Mit dem zweiten Strudelteig gleich vorgehen. Bevor der Apfelstrudel für eine ¾ Stunde ins Backrohr bei 200°C wandert, wird er nochmals mit etwas Fett beträufelt. Nach kurzer Backzeit macht sich schon der betörende Duft von Apfel und Zimt in der Küche breit. Mhmmm ein mollig warmes Gefühl! Am Besten genießt ihr den Apfelstrudel noch warm.

Unser Tipp: Wer einen glänzenden Apfelstrudel servieren möchte, bestreicht den Strudel vor dem Backen mit versprudelten Ei.

Ausgezogener Apfelstrudel Rezept – Schritt für Schritt Anleitung 


 1. Den Strudelteig vorbereiten.


 2. Die Äpfel in kleine Stücke schneiden.


 3. Die Semmelbrösel für den Apfelstrudel goldbraun rösten.



 4. Den Strudelteig flach drücken.


 5. Den Strudelteig über den Handrücken ausziehen.


 6. Weiter am Strudeltuch in ein Rechteck ziehen.



 7. Den Teig für den Apfelstrudel mit Brösel bestreuen.


 8. Den Strudelteig mit den Äpfeln, Rosinen, Zimt und Zucker belegen.


 9. Den Strudel mit Öl beträufeln und einrollen.



 10. Das Strudeltuch unter den Apfelstrudel einschlagen.


 11. Den Apfelstrudel ins Backrohr schieben.


 12. Fertigen Apfelstrudel warm genießen!


Gutes Gelingen beim Apfelstrudel Rezept wünscht dir das steirische Spezialitäten Team! Als Serviervorschlag empfehlen wir etwas Staubzucker über den Strudel zu streuen, um die Köstlichkeit mit etwas Süße und einem optischen Höhepunkt zu verfeinern oder eine warme Vanillesauce dazureichen